Die Parzellen wechseln sich ab zwischen Ackerflächen, pflegeleichten Obstwiesen, Birnenalleen ergänzt durch Hartriegel, Weiden und Schlehenhecken, mit verschiedensten Pflanzen bewachsenen Grünstreifen sowie Brachflächen. Das Prinzip ist einfach: Indem man den Boden von der Belastung durch Monokulturen befreit, wird er nährstoffreicher, zieht eine größere Vielfalt an Tieren und Insekten an, verbessert seine Gesundheit und Qualität und erhöht die Resilienz und Biodiversität des Betriebs. Gleichzeitig wird der Boden weniger erosionsanfällig und anpassungsfähiger an klimatische Veränderungen wie plötzliche Starkregen oder Dürreperioden.
Die Ergebnisse dieses Ansatzes sind sehr positiv. Das Gebiet der Farma Blatnička hat sich in eine ökologisch stabile, artenreiche Landschaft verwandelt, die klimatischen Schwankungen gut standhält. Seit der Umsetzung dieser Maßnahmen sind auch mehrere Tierarten zurückgekehrt, die lange Zeit in der Region verschwunden waren, wie etwa der Rotfußfalke, der Kiebitz, verschiedene Schmetterlingsarten und Regenwürmer, die durch die intensive Landwirtschaft fast verschwunden waren. Die Farm initiiert regelmäßig Projekte zur Förderung und zum Schutz dieser rückkehrenden Arten.